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Baumaschinen verursachen bei Erdarbeiten in unmittelbarer Nähe von Versorgungs- und Telekommunikationsleitungen immer wieder hohen wirtschaftlichen Schaden. Dabei ist nicht nur die Beschädigung der Leitung selbst für die Schadenshöhe relevant, vielmehr führen die Folgen von Versorgungsausfall in der Gas-, Wasser- oder Stromversorgung oder Unterbrechung einer Telekommunikationslinie dazu, dass jährlich eine Schadenshöhe von 450 Millionen Euro zu verzeichnen ist. Die Leitungsbetreiber haben erkannt, dass hier sowohl Informations- wie auch Qualifikationsbedarf bei Baumaschinenführern und entsprechenden Aufsichtspersonen besteht.

Der DVGW beteiligt sich für die Gas- und Wasserwirtschaft zusammen mit Vertretern anderer Sparten an der Initiative BALSibau, um durch gezielte, spartenübergreifende Öffentlichkeitsarbeit in der Branche, aber auch darüber hinaus, eine Sensibilisierung für die Problematik zu erreichen und durch Qualifikationsmaßnahmen die Häufigkeit der Schäden zu minimieren.

Mit dem DVGW-Technischen Hinweis GW 129 "Sicherheit bei Bauarbeiten im Bereich von Versorgungsleitungen - Schulungsplan für Ausführende, Aufsichtsführende und Planer" hat der DVGW dazu die Grundlage für einheitliche Qualifikationsanforderungen geschaffen. Dadurch ergibt sich auch ein entsprechender Qualifikationsnachweis, dessen Einforderungsmöglichkeit Auftraggeber unterstützen soll, sich nicht dem Vorwurf eines Organisationsverschuldens im Sinne des TSM Technischen Sicherheitsmanagements auszusetzen.